Aufruf: Renten-Gleichstellung für jüdische Kontingentflüchtlinge

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In einem Appell an die Bun­des­re­gie­rung for­dern 90 Per­sön­lich­kei­ten aus Poli­tik und öffent­li­chem Leben eine Gleich­stel­lung jüdi­scher Kon­tin­gent­flücht­lin­ge bei den Ren­ten­an­sprü­chen. Initi­iert wur­de der Anruf neben unse­rem Mit­glied Micha Brum­lik vom Publi­zis­ten und Mit­glied der Reprä­sen­tan­ten­ver­samm­lung der Jüdi­schen Gemein­de zu Ber­lin Ser­gey Lagodin­sky und dem Poli­ti­ker Vol­ker Beck. Unter­zeich­net wur­de der Auf­ruf von 90 Per­sön­lich­kei­ten aus Poli­tik, Kul­tur, Kir­che und Gesell­schaft:

Wer sich über blü­hen­des jüdi­sches Leben in Deutsch­land und „wie­der wach­sen­de“ jüdi­sche Gemein­den freut, hat auch die Ver­ant­wor­tung für die sozia­le Lage der jüdi­schen Zuwan­de­rer. Durch den dis­kri­mi­nie­ren­den Aus­schluss im Ren­ten­recht wird der All­tag der jüdi­schen Gemein­den in Deutsch­land von Alters­ar­mut unter jüdi­schen Men­schen bestimmt. Dabei sind vie­le der Kon­tin­gent­flücht­lin­ge hoch qua­li­fi­zier­te Ärz­te, Musi­ker, Wis­sen­schaft­ler, oft Über­le­ben­de des Holo­causts oder ihre Nach­fah­ren (aus dem Auf­ruf: Gerech­tig­keit für jüdi­sche Zuwan­de­rer im Ren­ten­recht).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf der Web­site des Auf­rufs http://​zedek​-gerech​tig​keit​.de sowie in einem Bei­trag der Jüdi­schen All­ge­mei­nen.

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