epd-Dokumentationen nun online

epd-Dokumentation 17 (2017)

epd-Doku­men­ta­ti­on 17 (2017)

Zwei epd-Doku­men­ta­tio­nen sind online erschie­nen, die die Bei­trä­ge von zwei Tagun­gen doku­men­tie­ren, an denen die AG Juden & Chris­ten betei­ligt gewe­sen ist. Die ent­spre­chen­den pdf-Datei­en kön­nen über die fol­gen­den Links gela­den wer­den:

 epd-Doku­men­ta­ti­on Nr. 17 (2017): Anti­se­mi­tis­mus als poli­ti­sche Theo­lo­gie. Typo­lo­gi­en und Welt­erklä­rungs­mus­ter. Tagung der Evan­ge­li­schen Aka­de­mie zu Ber­lin, 24. bis 26. Janu­ar 2017.

 epd-Doku­men­ta­ti­on Nr. 39 (2015): Refor­ma­tor, Ket­zer, Juden­feind. Jüdi­sche Per­spek­ti­ven auf Mar­tin Luther. Tagung der Evan­ge­li­schen Aka­de­mie zu Ber­lin und des Zen­tral­rats der Juden in Deutsch­land, Ber­lin 10.-12.6.2015.

 

 

 

 

 


 

Antisemitismus als politische Theologie

Anti­se­mi­tis­mus ist christ­lich reli­gi­ös bestimmt. Bei der Tagung „Anti­se­mi­tis­mus als poli­ti­sche Theo­lo­gie“ vom 24. bis 26. Janu­ar wur­de der Ver­such unter­nom­men, zu beleuch­ten, wie das Ein­schrei­ben des Reli­giö­sen in den so genann­ten säku­la­ren Anti­se­mi­tis­mus vor sich ging. Die Doku­men­ta­ti­on der Rede­bei­trä­ge und der Podi­ums­dis­kus­si­on die­ser Tagung ist nun als epd-Doku­men­ta­ti­on Nr. 17 erschie­nen.

Der säku­la­re Anti­se­mi­tis­mus sei ohne sei­ne christ­li­chen Bestand­tei­le und sei­nen reli­giö­sen Cha­rak­ter nicht zu ver­ste­hen und auch nicht zu bear­bei­ten, so Stu­di­en­lei­ter Dr. Chris­ti­an Staf­fa zum Ziel der Tagung. Ein Fazit – so heißt es in einem Bericht des Deutsch­land­funk zur Ver­an­stal­tung – sei, dass die Anti­se­mi­tis­mus­for­schung sich theo­lo­gi­schen Fra­gen öff­nen müs­se. Umge­kehrt fol­ge dar­aus aber auch, dass sich die Theo­lo­gie der Anti­se­mi­tis­mus­for­schung öff­nen müs­se.

Die Prä­ses der Syn­ode der EKD, Irm­gard Schwaet­zer, for­der­te die theo­lo­gi­schen Fakul­tä­ten auf, die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Juden­tum ver­pflich­tend in ihre Stu­di­en­gän­ge zu inte­grie­ren. „In Deutsch­land ist es mög­lich, ein Theo­lo­gie­stu­di­um abzu­schlie­ßen, ohne sich mit der jüdi­schen Theo­lo­gie beschäf­tigt zu haben. Das hal­ten wir für nicht trag­bar“, zitier­te der Evan­ge­li­sche Pres­se­dienst (epd) die Prä­ses. Die Syn­ode wer­de sich nach dem bevor­ste­hen­den 500. Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­um „inten­siv mit der theo­lo­gi­schen Aus­bil­dung beschäf­ti­gen“, beton­te Schwaet­zer.

Die 74 Sei­ten umfas­sen­de Doku­men­ta­ti­on der Tagung ist zu bestel­len im Gemein­schafts­werk der Evan­ge­li­schen Publi­zis­tik unter 069-58098-191 oder unter vertrieb@gep.de.

Den Bericht des Deutsch­land­funks lesen Sie hier.

Einen Mit­schnitt des Podi­ums­ge­sprä­ches hören Sie hier (MP3-Audio, 162.5 MB).

Den Tagungs­be­richt von Stu­di­en­lei­ter Dr. Chris­ti­an Staf­fa lesen Sie hier. (PDF-Doku­ment, 200.4 KB)

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