Neue Zeitschrift: »Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart«

hrsg. v. Micha Brum­lik / Mari­na Cher­ni­vs­ky / Max Czol­lek / Han­nah Peace­man / Anna Scha­pi­ro / Lea Wohl von Hasel­berg / Jal­ta erscheint halb­jähr­lich im Früh­jahr und Herbst / ISSN: 2510-3725 / Erhält­lich als Print- und als E-Jour­nal (PDF) / Ein­zel­heft: 16 € / Jah­res­abo: 28 €

Jalta © Neofelis Verlag

Jal­ta © Neo­fe­lis Ver­lag

Mit der neu­en Zeit­schrift Jal­ta wird ein Forum eröff­net, in dem jüdi­sche wie nicht-jüdi­sche Stim­men zu Wort kom­men. Die Autor_innen machen über­se­he­ne Per­spek­ti­ven sicht­bar und bezie­hen die­se auf­ein­an­der. Sie arti­ku­lie­ren und ent­wi­ckeln kri­ti­sche Posi­tio­nen und reflek­tie­ren aktu­el­le Dis­kus­sio­nen. Ihre Aus­ein­an­der­set­zun­gen stel­len mehr­heits­ge­sell­schaft­li­che Deu­tungs­mus­ter in Fra­ge, spie­geln die Diver­si­tät der Post-Migra­ti­ons­ge­sell­schaft wider und zei­gen Mög­lich­kei­ten der Alli­anz­bil­dung auf.
Jal­ta ver­sam­melt neue Posi­tio­nen zur jüdi­schen Gegen­wart, die sich aus der Viel­fäl­tig­keit der jüdi­schen Gemein­schaft in Deutsch­land heu­te erge­ben. Die­se Diver­si­tät schöpft sich nicht nur aus der Exis­tenz von Jüdin­nen und Juden aus der ehe­ma­li­gen Sowjet­uni­on, Isra­el, der BRD und der ehe­ma­li­gen DDR. Sie ergibt sich auch aus Gene­ra­ti­ons­un­ter­schie­den und der Ent­wick­lung neu­er Insti­tu­tio­nen. Gleich­zei­tig ist sie Teil einer ins­ge­samt viel­ge­stal­ti­ger wer­den­den deut­schen Gesell­schaft. Die­se Ent­wick­lung for­dert die simp­le Gegen­über­stel­lung von ‚Juden‘ und ‚Deut­schen‘ als Denk- und Argu­men­ta­ti­ons­fi­gur zuneh­mend her­aus.

Die rea­le Diver­si­tät des gegen­wär­ti­gen deut­schen Juden­tums eröff­net poli­ti­sche und kul­tu­rel­le Poten­tia­le, die sich in neu­en Alli­an­zen und der Erkun­dung alter­na­ti­ver Model­le für ein gesell­schaft­li­ches Zusam­men­le­ben aus­drü­cken. Die­se Ent­wick­lung über­steigt eine oft­mals erstarr­te Erin­ne­rungs­kul­tur, von der die deut­sche Öffent­lich­keit geprägt ist. Was Juden und Jüdin­nen heu­te in Deutsch­land sind, kann nicht mehr nur im Kon­text der Sho­ah, des Anti­se­mi­tis­mus und Isra­els erfasst wer­den.
Jal­ta ver­steht sich als Forum für die intel­lek­tu­el­le Aus­ein­an­der­set­zung mit jüdi­schen Per­spek­ti­ven auf Gegen­wart und Geschich­te sowie mit jüdi­schen The­men. Die Diver­si­tät jüdi­scher Gemein­schaf­ten, ver­schie­de­ne Selbst­ver­ständ­nis­se und Aus­drucks­for­men sind dabei Gegen­stand und Res­sour­ce. Von Inter­es­se sind vor allem die wenig sicht­ba­ren, die bewusst wie unbe­wusst ver­ges­se­nen, die aus­ge­grenz­ten und neu­en Zugän­ge und Gegen­stän­de, die sich aus der Viel­zahl der oft kon­tro­ver­sen jüdi­schen Per­spek­ti­ven erge­ben.

Wis­sen­schaft­li­che, essay­is­ti­sche und lite­ra­ri­sche Tex­te sowie Arbei­ten aus der bil­den­den Kunst ste­hen gleich­be­rech­tigt neben­ein­an­der. Neben Bei­trä­gen zum The­men­schwer­punkt gibt es in jedem Heft fes­te Rubri­ken: „Juden und?…“, „Ver­ges­se­nes“ und „Streit­ba­res“. Eben­so viel­fäl­tig wie The­men und For­men in Jal­ta sind auch die ange­spro­che­nen Leser_innen.

Her­aus­ge­ge­ben wird Jal­ta von: Micha Brum­lik, Mari­na Cher­ni­vs­ky, Max Czol­lek, Han­nah Peace­man, Anna Scha­pi­ro und Lea Wohl von Hasel­berg.

Jal­ta erscheint halb­jähr­lich im Früh­jahr und Herbst.
Bereits erschie­ne­ne und geplan­te Aus­ga­ben:

  • 01/2017 (01/5777) – Selbst­er­mäch­ti­gung
  • 02/2017 (02/5778) – Des­in­te­gra­ti­on

Ver­lags­mel­dung: Neo­fe­lis-Ver­lag

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