»Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten? Micha Brumlik warnt vor der vorschnellen Umsetzung eines umstrittenen Vorschlags« (Neues Deutschland online, 11.01.2018)

© Neues Deutschland (11.01.2018)

© Neu­es Deutsch­land (11.01.2018)

Unser Mit­glied Micha Brum­lik warnt in einem Bei­trag der Online-Aus­ga­be von Neu­es Deutsch­land vor einer mög­li­chen Pflicht, KZ-Gedenk­stät­ten zu besu­chen:

So sehr also der Vor­schlag Che­blis im Grund­satz zu beja­hen ist, so sehr ist doch auch vor einer vor­schnel­len Umset­zung zu war­nen. Besu­che in KZ-Gedenk­stät­ten sind anspruchs­vol­le päd­ago­gi­sche Auf­ga­ben, die bes­tens vor­be­rei­tet und gründ­lich nach­be­rei­tet sein wol­len, wenn sie bei den Besu­che­rIn­nen lang­fris­ti­ge Ein­sich­ten bewir­ken sol­len. Ein nur ritu­el­les Anrei­sen, ein schnel­ler, lieb­los geführ­ter Durch­gang sowie eine eben­so schnel­le Abrei­se wür­den der­lei zu einem lieb­lo­sen Betriebs­aus­flug wer­den las­sen, der eine mög­li­che Ein­sicht nicht nur nicht beför­dern, son­dern gera­de­zu kon­tra­pro­duk­tiv ver­hin­dern wür­de.

Den kom­plet­ten Arti­kel kön­nen Sie hier nach­le­sen.

 

 

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