Prof. i.R. Dr. Klaus Wengst

Klaus Wengst © Privat

»Der Tatbestand, dass der erste Teil der christlichen Bibel zuvor jüdische Bibel war und es weiterhin ist, verursachte aufgrund des christlich beanspruchten Auslegungsmonopols christliche Judenfeindschaft. Inzwischen haben Christen erkannt, dass sie dieser Tatbestand fundamental zum Judentum in Beziehung setzt. Denn das Neue Testament basiert ganz und gar auf der ›Schrift‹, der jüdischen Bibel. Es kennt keinen anderen Gott als den in ihr bezeugten. Dieser enge Zusammenhang gibt dem christlich-jüdische Gespräch seine Besonderheit. So erhoffe ich mir – unter Respektierung bleibender Unterschiede und Grenzen – ein immer intensiver und breiter werdendes gemeinsames Lernen von Juden und Christen und ein gemeinsames Agieren im gesellschaftlich-politischen Raum.«

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